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Chronik

Die Öffentliche Bücherei Mutters wurde am Beginn der 1960er-Jahre von Pfarrer Ewald Pühringer gegründet und bis 1970 im Widum als Pfarrbücherei geführt.

Pfarrer Dominik Jennewein übernahm 1981 den alten Buchbestand, ergänzte ihn und eröffnete im Parterre des neuen Pfarrhauses eine "Öffentliche Bücherei". Er leitete diese engagiert, erfolgreich und allein verantwortlich. Im Jahr 2000 übersiedelte die Bücherei in die Räume der ehemaligen Wollstube. Im Zuge dieser Übersiedelung wurde auf ein computerunterstützes Katalog- und Verleihsystem umgestellt. Durch das größere Platzangebot konnte auch der Medienbestand erweitert werden werden. 

Die Versetzung von Pfarrer Dominik im Jahr 2001 hinterließ eine große Lücke, der Fortbestand der Bücherei war gefährdet. Nach einem Jahr des Orientierens wurde die Büchereiarbeit mit einem kleinen Team wieder aufgenommen. Christiane Dippel wagte mit drei Mitarbeiterinnen einen Neuanfang. Eine Trägervereinbarung mit der Gemeinde und Pfarre Mutters sicherte den Raum und die notwendigen finanziellen Mittel. Um Subventionen des Landes und der Diözese zu erhalten, war es für die Mitarbeiterinnen notwendig, die Ausbildung zur "ehrenamtlichen Bibliotheksmitarbeiterin" erfolgreich abzuschließen. Die Zahl der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen wuchs in den folgenden Monaten und so war es möglich, konstante Öffnungszeiten für die Ausleihe anzubieten. Eine Reihe von Veranstaltungen - Lesungen, Spielenachmittage, Vorträge - waren in den weiteren Jahren Höhepunkte im Büchereialltag. Sehr wertvoll ist der regelmäßige Besuch der Volksschul- und Kindergartenkinder. 

Im Jahr 2012 schied Christiane Dippel aus dem Team aus, und Heidi Kostenzer übernahm die Leitung.
2013 wurde ein Büchereiverbund mit der neu gegründeten Schulbibliothek "Leseinsel" geschaffen. Dadurch ist eine Onlinerecherche in beiden Büchereien möglich.
Ein Projekt des Landes Tirol und der Universitäts- und Landesbibliothek bietet seit 2015 die Gelegenheit, eBooks, ePapers, eMusic und eVideos rund um die Uhr bequem von zu Hause aus zu entlehnen.